Unstatistik des Monats Februar 2017: Postfaktische US-Terrorismus-Politik
US-Präsident Donald Trump unterzeichnete einen Erlass zum “Schutz der Nation vor der Einreise ausländischer Terroristen”, laut dem Bürgern aus sieben Ländern mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung die Einreise in die USA 90 Tage lang nicht erlaubt sein sollte. Diesem Erlass folgten Gerichtentscheide und empörte Reaktionen seitens der neuen US-Regierung gegen die Richter, über die die Presse ausführlich berichtete. Die Unstatistik des Monats Februar betrachtet die Faktenlage für diesen Erlass Trumps. Dieser sieht einen Einreisestopp für Bürger von genau sieben Staaten vor. Als Begründung dafür wurde der Anschlag vom 11. September 2001 genannt sowie behauptet, dass auch danach viele im Ausland geborene Personen wegen terroristischer Taten angeklagt oder verurteilt worden seien. Daher sollten Personen aus Irak, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen, Sudan und Iran nicht einreisen dürfen.
